Die KEAföhrenen - dies ist ein Zusammenschluss von Betrieben, Institutionen, Gemeinden und interessierten Personen rund um das Thema Schwarzföhre. Gemeinsam bieten sie eine bunte Mischung aus Produkten, Aktivitäten und Informationen zum Thema und wollen das mit der Pecherei verbundene Kulturgut der Öffentlichkeit näherbringen. Vergangenen Juni gründeten sie den Verein "Die KEAföhrenen", der im Interview mit RadioSOL im Mittelpunkt steht.

Im Studio erzählen Anette Schawerda (LEADER Managerin Region Triestingtal), Gerhard Kogler (Obmann "Die KEAföhrenen"), Herbert Kohlross (Obmann-Stv. "Die KEAföhrenen" und Forstwirt) und Johannes Kühmayer (KEAföhrener Betrieb) im Interview mit RadioSOL-Chef Gerhard Pellegrini über das LEADER geförderte Kooperationsprojekt, die Vereinsgründung, die Betriebe und deren Produkte.

Die Radio-Sendung ist zum Nachhören online und wird am 23.8. um 17 Uhr in RadioSOL (UKW 95,5) wiederholt:
http://www.planetsol.eu/members/triestingtal/mediapress/2017-08-10-triestingtal-aktiv-anette-schawerda-leader-region-triestingtal-projektvorstellung-die-keafoehrenen/

(Foto: RadioSOL; v.l.n.r.: Johannes Kühmayer, Ing. Gerhard Pellegrini, DI Anette Schawerda, Gerhard Kogler, DI Dr. Herbert Kohlross)

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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Pecher Produkte

Produzent: Waldbaumernmuseum Gutenstein
Das Waldbauernmuseum in Gutenstein besitzt eine vollständige Sammlung aller Geräte und Materialien zur Gewinnung und Verarbeitung von Schwarzföhrenharz. Die Arbeit des Pechers wird von der Vermittlerin genau vorgezeigt. Dabei kann auch an Terpentin gerochen, Kollophonium „begriffen“ und Naturharz befühlt werden.
 
Führungsdauer: 1 Stunde
 
 

Markt 35, 2770, Gutenstein, Austria

Tel: 02634 7313
Mobil: 0676 737 04 54
Website: www.waldbauernmuseum.at
E-Mail: pawelak-ast@aon.at

Zum Produkt

Wissenwertes

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.