Am 5.7. gründeten die Mitglieder des LEADER geförderten Projektes "Schwarzföhre 2.0 - Die KEAföhrenen" im Zuge eines Produkt- und Angebotsentwicklungsworkshops in der Forstverwaltung Klein-Mariazell den Verein "Die KEAföhrenen - Verein Freunde der Schwarzföhre und Pecherei". Der gemeinnützige Verein will den Erhalt und den Ausbau der Aktivitäten rund um die Bewirtschaftung und Nutzung der Schwarzföhre und der damit verbundenen Pecherei fördern. "Damit haben wir die Möglichkeit, in Zukunft eigenständig Maßnahmen zur Bewahrung und Weitergabe des Immateriellen UNESCO-Kulturerbes der Pecherei in NÖ und der damit verbundenen Bräuche und Traditionen zu setzen", freut sich der frischgebackene Obmann Gerhard Kogler.

Foto: v.l.n.r. Der Vorstand des neu-gegründeten Vereines "Die KEAföhrenen": Schriftführer-Stv. Ernst Schagl (Pecherpfad Hölles); Kassierin-Stv. Johann Leitner (Pechermuseum Hernstein), Kassierin Karin Zigeuner (Weinbau-Heuriger Zigeuner), Obmann-Stv. Herbert Kohlross (WHG Waldholz GmbH), Obmann Gerhard Kogler (Fotokünstler) und Schriftführer Johannes Kühmayer (Kühmayer's Kienspäne)

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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Pecher Produkte

Produzent: Waldbaumernmuseum Gutenstein
Das Waldbauernmuseum in Gutenstein besitzt eine vollständige Sammlung aller Geräte und Materialien zur Gewinnung und Verarbeitung von Schwarzföhrenharz. Die Arbeit des Pechers wird von der Vermittlerin genau vorgezeigt. Dabei kann auch an Terpentin gerochen, Kollophonium „begriffen“ und Naturharz befühlt werden.
 
Führungsdauer: 1 Stunde
 
 

Markt 35, 2770, Gutenstein, Austria

Tel: 02634 7313
Mobil: 0676 737 04 54
Website: www.waldbauernmuseum.at
E-Mail: pawelak-ast@aon.at

Zum Produkt

Wissenwertes

Vorkommen

Die Schwarzföhre wächst in den Mittelmeerländern Südeuropas, Kleinasiens und des westlichen Nordafrikas und kommt auch in Teilen Österreichs vor.

Unterscheidung

Man kann die Art anhand der schwarz gefärbten, verdeckten Teile der Zapfenschuppen leicht von anderen südeuropäischen Kiefernarten unterscheiden.

Verwendung

Wegen ihres hohen Harzgehaltes spielte sie eine wichtige Rolle in der Pecherei. Das Holz wird vielfach genutzt und, da es nicht knarrt, unter anderem zu Bühnenböden verarbeitet.

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