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www.schwarzfoehre.at >> Willkommen!
Das Vorkommen der Schwarzföhre in Österreich ist etwas Besonderes. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass sie hier die letzte Eiszeit überdauert hat. Später konnte sie sich an bestimmten Standorten ohne Konkurrenz anderer Baumarten bis heute halten.
Die ältesten Schwarzföhren sind mindestens 800 Jahre alt, und es ist leicht möglich, dass es einzelne Bäume gibt, die älter als 1.000 Jahre sind.
Die Schwarzföhre prägt wie kein anderer Baum den Alpenostrand. Aber sie prägt nicht nur die Landschaft, sie prägte eine Region und vor allem die Menschen. Für Generationen von Waldbesitzern und Pechern bedeutete dieser Baum durch die Harzgewinnung und -verarbeitung die Sicherung ihrer Lebensgrundlage.
Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts kam das „Aus“ für die Pecherei, die bis heute in einer kleinen Variante in Hernstein, Bezirk Baden, überlebt hat. Seither verlor diese Baumart an Bedeutung und geriet in Vergessenheit. Vielen Menschen ist nicht mehr bewusst, wie sehr sie zur Entwicklung dieser Region beigetragen hat.
Die Schwarzföhre wurde 1785 erstmals botanisch richtig in Österreich beschrieben. 1831, also vor 175 Jahren, erschien von HÖSS eine umfassende botanische und forstliche Beschreibung. 50 Jahre später - 1881 - wies SECKENDORFF erneut in seiner Beurteilung auf die Bedeutung der Schwarzföhre hin.
Wir haben uns bemüht, aus allen Wissensbereichen die aktuellen Informationen zusammenzutragen und entsprechend aufzuarbeiten. Teile dieser Informationen sind auf dieser Homepage enthalten, alle Informationen liegen nunmehr umfassend in Buchform vor.
Wir bevorzugen den ursprünglichen Gattungsnamen „Föhre“, der im süddeutsch-österreichischen Raum in verschiedenen Variationen (Fohre, Forche, Forle) volkstümlich ist, gegenüber dem Büchernamen „Kiefer“, daher gilt: Schwarzföhre = Schwarzkiefer = schwarze ferent = ….

Die Autoren
Das Buch >> Information
Üblicherweise ist über die Schwarzföhre nicht sehr viel bekannt, außer, dass sie sehr schwer und sehr harzreich ist! Dabei wird sie in wissenschaftliche Kreisen auch als „berühmteste Baumart Österreichs“ bezeichnet und das aus zwei Gründen: Sie wurde in Österreich erstmals botanisch richtig beschrieben und Samen aus Österreich wurde in die ganze Welt zur Aufforstung von Karst- und Dünenflächen verwendet, sodass sie international auch als „austrian pine“ - eben österreichische Föhre - bezeichnet wird.

Die Hauptbedeutung hat sie aber ihrem Harzreichtum zu verdanken. Die Pecherei war im südlichen Niederösterreich der Broterwerb für Generationen von Pechern, Waldbesitzern und Menschen, die diese Produkte zu Rohstoffen für die Papier-, Lack- und chemische Industrie weiterverarbeiteten. Die Schwarzföhren wurden dazu angeharzt, das heißt die Borke bis auf das Holz entfernt und so der Harzfluss angeregt. Das ausfließende Pech wurde zuerst in Eintiefungen am Fuße des Baumes, später in eigenen Häferln aufgefangen. Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts kam aufgrund von billigen Importen und der synthetischen Erzeugung von Konkurrenzprodukten das Aus für diesen Wirtschaftszweig. Der Schwarzföhrenwald war über Nacht nichts mehr wert. Aufgrund der so überwiegenden Bedeutung der Harzverwertung wurde das Holz wenig bis kaum beachtet. Lediglich die Eigenschaft, dass sich durch den hohen Harzgehalt Löcher im Holz, die z.B. auf Bühnen durch das häufige Montieren und Entfernen der Kulissen entstehen, rasch wieder schließen, sicherte der Schwarzföhre die Verwendung als Bühnenboden. Das war natürlich für eine geregelte Holzverwendung zu wenig.

Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts begann die Nö. Landes-Landwirtschaftskammer im Rahmen mehrerer Untersuchungen, die holztechnologischen Eigenschaften des Schwarzföhrenholzes zu erforschen an deren Ende überraschende Ergebnisse standen. So ist das Holz der Schwarzföhre das härteste heimische Nadelholz und zudem schwer brennbar. Mehrere kleine und mittlere Sägewerke und ein Großsägewerk begannen vermehrt Schwarzföhren einzuschneiden und schufen damit einen Markt für das anfallende Holz.

Wissenschaftliche Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen Klima und Jahrringverlauf der Schwarzföhren ergaben einen engen Zusammenhang zwischen Niederschlagsmenge in der Vegetationszeit und Breite der Jahrringe. Eine kleine wissenschaftliche Sensation war aber die Tatsache, dass im Zuge der Untersuchungen die Zeitreihen immer länger wurden. Die ältesten Bäume waren nachweislich über 800 Jahre alt. Diese stehen meist auf Felsen sind 25 bis 30 cm stark und nur wenige Meter hoch. Diese Bäume sind damit nachweislich die ältesten, wissenschaftlich datierten Bäume Österreichs.

Ein Autorenteam aus 17 Personen hat nun alles Wissenswerte über die Schwarzföhre in einem Buch mit über 400 Seiten zusammengetragen. Neben wissenschaftlich fundierten Beiträgen zur Baumart und ihren Eigenschaften, ihrem Vorkommen und den Holzeigenschaften und eine umfangreiche Darstellung der Pecherei und der Harzverwertung, runden Beiträge zur Wald- und Forstgeschichte, zu Schwarzföhren in Wappen, Lied, Gedicht, Sagen und Märchen, sowie eine Sammlung interessanter Bäume und Holzverwendungen das Bild ab.
Das Buch >> Inhaltverzeichnis
  • 1 Die Schwarzföhre in Österreich – die berühmteste Baumart Österreichs – Erforschungsgeschichte
  • 2 Der Baum und seine Eigenschaften – Morphologie
    • 2.1 Habitus - Aussehen
    • 2.2 Nadeln
    • 2.3 Blüte und Zapfen, Samen
    • 2.4 Wurzel
    • 2.5 Hybriden 1
    • 2.6 Krankheiten und Schädlinge – Pathologie und Gefährdungen 1
      • 2.6.1 Pilze – Triebsterben
      • 2.6.2 Tierische Schädlinge
      • 2.6.3 Abiotische Gefährdungen
    • 2.7 Das Alter
      • 2.7.1 Das Alter der Schwarzföhre – Ergebnisse von Jahrringstudien
      • 2.7.2 Die Methode der Dendrochronologie
      • 2.7.3 Das Untersuchungsgebiet
      • 2.7.4 Die Altersverteilung
      • 2.7.5 Was steckt in den Jahrringen der Schwarzföhre?
      • 2.7.6 Schlussfolgerungen
  • 3 Die Verbreitung
    • 3.1 Gesamtareal und genetische Differenzierung
    • 3.2 Verbreitung in Österreich
      • 3.2.1 Floristische Kartierung
      • 3.2.2 Österreichische Waldinventur
    • 3.3 Waldgeschichte
    • 3.4 Standortsansprüche
      • 3.4.1 Geologie, Böden und Relief
      • 3.4.2 Klima
    • 3.5 Natürliche Waldgesellschaften
      • 3.5.1 Niederösterreichisches Teilareal
      • 3.5.2 Kärntner Teilareal
    • 3.6 Bestandestypen und Waldbau
      • 3.6.1 Natürliche Schwarzföhren-Dauergesellschaften
      • 3.6.2 Schwarzföhre auf Standorten der Eichen-Trockenwälder
      • 3.6.3 Kontaktgesellschaft der Schwarzföhre zum Schneeheide-Kiefernwald
      • 3.6.4 Submontane Schwarzföhrenbestände auf Karbonat-Buchenwaldstandorten
      • 3.6.5 Schwarzföhre auf verschiedenen Laubwaldstandorten
    • 3.7 Naturwaldreservate (NWR)
      • 3.7.1 Das NWR Merkenstein-Schöpfeben
      • 3.7.2 Weitere Naturwaldreservate, in denen Schwarzföhre vorkommt
    • 3.8 Lebensraumtypen und Natura 2000
  • 4 Die Schwarzföhre in der Landschaft
    • 4.1 Schwarzföhrenwälder als Erholungsraum
    • 4.2 Der Große Föhrenwald zwischen Wr. Neustadt und Neunkirchen – ein Sanierungsfall
    • 4.3 Markante Schwarzföhren im südlichen Niederösterreich
    • 4.4 Schwarzföhren, veröffentlicht bei SECKENDORFF (1881) und heute, 125 Jahre später
  • 5 Das Holz – Eigenschaften und technologische Umsetzung
    • 5.1 Einleitung
    • 5.2 Erfahrungen mit dem Holz
    • 5.3 Holzbiologische Eigenschaften
    • 5.4 Die technischen Holzeigenschaften
    • 5.5 Verwendung und Einsatzpotential von Schwarzföhrenholz
    • 5.6 Was bedeutet das für die Schwarzföhre und welche Zukunftschancen ergeben sich daraus?
    • 5.7 Historische Verwendung des Schwarzföhrenholzes und Altersbestimmung am Beispiel des Dachstuhls des Schlosses Stixenstein
    • 5.8 Empfehlenswerte Holzverwendungen
  • 6 Vom Pechen und von der Harzverwertung
    • 6.1 Rund um den Harzberg - Pechwälder in Bad Vöslau und der näheren Umgebung
    • 6.2 Das Arbeitsjahr eines Berufspechers in Hernstein, Niederösterreich
    • 6.3 Die Harzgenossenschaft Piesting
    • 6.4 Die Harzgenossenschaft Piesting in den letzten Jahren ihres Bestandes
    • 6.5 Die Harzverwertung Hernstein
  • 7 Geschichte und Kultur
    • 7.1 Allgemein - Forst- und Nutzungsgeschichte
    • 7.2 Kultur-Geschichte der Schwarzföhre
      • 7.2.1 Gedanken zur Schwarzföhre aus dem Jahre 1831 – ein moderner Beitrag....?
      • 7.2.2 Franz HÖSS: Die Schwarzföhre – die unerkannte Baumart
    • 7.3 Wohlfahrtsaufforstungen im alten Österreich, ab Maria Theresia
      • 7.3.1 Von der „Kultivierung“ des Marchfeldes
      • 7.3.2 Josef RESSEL – Vater der (Schwarzföhren)-Karstaufforstungen bei Triest und Görz
    • 7.4 Nebennutzungen und (historische) Schwarzföhren-Produkte
      • 7.4.1 Von den Anfängen ...
      • 7.4.2 „Neben“Nutzen der Schwarzföhre: Pech, Holzteer, Gras, aber auch Holz
      • 7.4.3 Die Bedeutung der Schwarzföhre für Mollram
      • 7.4.4 Der Handel mit Kienholz, ein vergessener Wirtschaftszweig am Ostrand der Alpen
      • 7.4.5 Samengewinnung und Klenganstalten
    • 7.5 Schwarzföhren in Sammlungen und Literatur
      • 7.5.1 Schwarzföhre und ihre Produkte in Museen
      • 7.5.2 Wissen über die Schwarzföhren in Bibliotheken und Archiven
      • 7.5.3 Schwarzföhren – begreifbar präsentiert
    • 7.6 Sagen aus dem Föhrenwald
    • 7.7 Schwarzföhren in Gemeindewappen
    • 7.8 Schwarzföhren im Lied und Gedicht
    • 7.9 Die Schwarzföhre - Der Baum des Jahres 2000
  • 8 Anhang
    • 8.1 Autoren – kurzer „Steckbrief“
    • 8.2 Literaturverzeichnis
    • 8.3 Abbildungsverzeichnis
    • 8.4 Tabellenverzeichnis
Das Buch >> Autoren >> Prof. Hiltraud Ast
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren 1923 in Wien; nach Volksschule und Gymnasium in Wien-Döbling 1941 landwirtschaftliche Tätigkeit im Reichsarbeitsdienst; 1942 bis 1946 Studium der Physik an der Universität Wien; 1951 Verehelichung mit Dipl. Ing. Wilhelm Ast, Sekretär der Bezirksbauernkammer Gutenstein, Teilnahme an Dienstfahrten und Begegnung mit der Lebenswelt der Waldbauern; Aufbau einer volks- und gerätekundlichen Privatsammlung; 1965 gemeinsame Gründung des Waldbauernmuseums in der Alten Hofmühle zu Gutenstein, das Hiltraud Ast bis heute leitet; aus der Befassung mit Leben und Arbeit der Bevölkerung des Oberen Piestingtales entstanden zahlreiche dokumentarische Aufsätze und Bücher zur Volks- und Landeskunde; diese Leistungen wurden durch den Professortitel und mehrere Auszeichnungen anerkannt.
Das Buch >> Autoren >> DI. Richard Büchsenmeister
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren am 22. Jänner 1954 in Berndorf- St.Veit/Triesting; Volksschule in Hernstein; Gymnasium in Berndorf; 1976 Eintritt in den Bundesdienst an der Forstlichen Bundesversuchsanstalt; Abschluss des Studiums der Forst- und Holzwirtschaft an der Universität für Bodenkultur 1991; Leiter der Abteilung Inventurdesign, Auswertung und Fernerkundung am Institut für Waldinventur des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW); verheiratet seit 1979, eine Tochter; Hobbies: Musik, Kunst und Kultur, Sport, Tarock; wohnhaft im Schwarzföhrengebiet in Waldegg im Ortsteil Ober-Piesting, NÖ.
Das Buch >> Autoren >> DI. Dr. Georg Frank
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren 1960 in Villach; Försterschule in Bruck an der Mur; 1979 bis 1986 Studium der Forst- und Holzwirtschaft an der Universität für Bodenkultur; 1987 bis 1994 Assistent am Institut für Waldbau der BOKU; 1991 Dissertation über Bestandestypen der Schwarzkiefer in Niederösterreich und Korsika; seit 1994 Leiter der Abteilung Naturwaldforschung und Naturschutz des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW); Aufbau und Leitung des Österreichischen Naturwaldreservate-Programmes; Mitwirkung in Europäischen Forschungsprojekten zur biologischen Vielfalt des Waldes; Leiter des Fachausschuss für Waldbau und Naturschutz des Österreichischen Forstvereines und Engagement in Pro Silva Austria; Lektor an der Universität für Bodenkultur; Betrieb eines Technischen Büros – Ingenieurbüros für Forst- und Holzwirtschaft „Waldberatung Dr. Frank“; verheiratet seit 1987, zwei Söhne; Hobbies: Kunst und Kultur, Malerei.
Das Buch >> Autoren >> DI. Dr. Michael Grabner
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren am 6. Oktober 1968 in Wien; Besuch der Volksschule und des Unterstufenrealgymnasiums in Wien; Matura an der HTL Mödling Holztechnik im Jahr 1988; Abschluss des Studiums der Holzwirtschaft an der Universität für Bodenkultur im Jahr 2002; Abschluss des Doktoratsstudiums an der BOKU im Februar 2005; seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität für Bodenkultur im Bereich Dendrochronologie, Holzanatomie und Holzqualität.
Das Buch >> Autoren >> AR Fö. Ing. Johann Kiessling
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

1963 geboren in Wien; verheiratet seit 2005 mit Silvia Kiessling, geb. Santin; 1977 bis 1983 Höhere Lehranstalt für Forstwirtschaft in Gainfarn; 1985/86 Staatsprüfung für den Försterdienst und Dienstprüfung für die Verwendungsgruppe B – Technischer Dienst mit Auszeichnung; ab 1984 im Lebensministerium, Forstsektion tätig; ab 2002 Mitarbeiter in der Abteilung Forstliche Raumplanung, Landschaftsentwicklung und Waldschutz; Mitwirkung beim Aufbau der ForstKultur-Initiative in Österreich gemeinsam mit div. Partnern (Fachausschuss Forstgeschichte des Österreichischen Forstvereins u.a.); seit 1985 Landeskulturwacheorgan; freiwillige Mitwirkung in volkskundlichen, naturkundlichen und volksbildnerischen Bereichen; Schwerpunkt Weinviertel (ab 1999 Museumsdorf Niedersulz); seit 2001 Mitglied der Gesellschaft der Freunde Gutensteins (Waldbauernmuseum Gutenstein), Aufarbeitung der Geschichte des Mariahilfberges (in Europa einzigartiger „Religiöser Landschaftsgarten“) gemeinsam mit Prof. H. Ast.
Das Buch >> Autoren >> DI. Herbert Kohlross
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren am 12.7.1963 in Wien; Besuch der Volksschule und des Gymnasiums der Neulandschule am Laaerberg in Wien; Matura 1981 und anschließend Studium der Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien; Ferialpraktika bei den Österreichischen Bundesforsten, der Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Steiermark und SCA Ortmann; 1989 bis 1994 Forstreferent in der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs; seit Dezember 1994 Forstsekretär der Niederösterreichischen Landes-Landwirtschaftskammer und zuständig für die Verwaltungsbezirke Baden, Mödling und Wr. Neustadt; verheiratet mit Babette Kohlross; Sohn Lorenz; weitere Kinder: Stephanie und Andre; Hobbies: Musik, Wald, PC, Jagen und Fischen, Garten...
Das Buch >> Autoren >> Friedrich Lauria
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren 1940 in Paris/Frankreich, Schulbesuche (Volksschule, Lycée Français und Handelsakademie) in Wien; 1957-78 Laufbahn zum Hotelportier im Hotel u. Gastgewerbe, in Zürich, Genf und anderen Schweizer Fremdenverkehrsorten, in Heidelberg/Deutschland und in Innsbruck und Wien/Österreich; 1978-2000 Beamter im Landesverteidigungsressort in Wien; seit 1975 fortschreitend intensivere Beschäftigung mit Dendrologie, Spezialgebiet Kiefern, und bisher, innerhalb der Gattung Pinus, insbesonders mit Pinus ponderosa und der Ponderosa-Gruppe (geförderte Studienreise nach Großbritannien und als Ergebnis davon mehrere Publikationen zu diesem Problemkreis); neuerdings nähere Beschäftigung u.a. mit dem taxonomischen Problemkreis Pinus mugo (Latsche), P. uncinata (Spirke), P. rotundata, bzw. P. uliginosa (Moorspirke); dazu bisher mehrfache Erkundungsreisen nach Italien, Spanien, Schweiz und Slowakei; weiters mit der taxonomischen und nomenklatorischen Geschichte der österreichischen Schwarzkiefer, Pinus nigra ssp. nigra, sowie mit der historischen Phytogeographie der Gattung Pinus; geschieden, eine erwachsene Tochter, weiteres Hobby u.a., mittelalterliche Geschichte.
Das Buch >> Autoren >> Ofö Ing. Hans Peter Mimra
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Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren am 29. Juni 1973 in St. Sebastian bei Mariazell; aufgewachsen in Gutenstein; nach Absolvierung der Volksschule in Gutenstein und der Hauptschule in Pernitz Besuch der Försterschule in Gainfarn; forstliche Lehrjahre bei der Hoyos-Sprinzenstein´schen Forstverwaltung Kernhof und der Forstverwaltung Nasswald (MA 49); seit 1995 beim Forstaufsichtsdienst der NÖ Landesregierung und seit Anfang 1997 Bezirksförster in Neunkirchen; seit 1999 verheiratet mit Bettina – eine zweijährige Tochter (Magdalena Marie); Mein Arbeitsfeld umfasst neben den forstrechtlichen Aufgaben hauptsächlich die forstliche Beratung. Schwerpunkt dabei ist die Umwandlung der sekundären Kiefernwälder in standortsgerechte, strukturreiche Bestände. Großes Augenmerk liegt dabei in der Schaffung von Laubwertholz. Dieses Ziel möchte ich durch Aufklärung und im persönlichen Gespräch mit den Waldeigentümern erreichen. Das „Projekt Sanierung Föhrenwald“ bildet seit 2005 einen Arbeitsschwerpunkt. Lebensmotto: Die Natur lehrt jeden Tag etwas Neues – man muss nur Augen, Ohren und Herz offen halten.
Das Buch >> Autoren >> DI. Franz Puchegger
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Geboren am 11. Jänner 1962 in Neunkirchen; nach absolvierter Volksschul- und Gymnasialzeit, Forststudium an der Universität für Bodenkultur von 1981 – 1987; zunächst kurz Vertragsassistent auf der Universität; danach etwa drei Jahre als Forstschutzreferent beim Amt der NÖ. Landesregierung; seit Mitte 1991 Forstberater der NÖ. Landes-Landwirtschaftskammer; verheiratet, drei Kinder; wohnhaft in Flatz bei Ternitz mitten im Schwarzföhrenverbreitungsgebiet; Hobbys: passionierter Jäger, Wald-, Natur- und Familienmensch; Einstellung zum Wald: Verfechter einer naturnahen Wald- und Wildbewirtschaftung, Mitglied des Waldvereines „pro silva“; praktizierender Waldpädagoge und gerichtlich beeideter Sachverständiger für Forst- und Jagdwirtschaft.
Das Buch >> Autoren >> Prof. Mag. Helene Schießl
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
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Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren am 8.12.1939 in Wr. Neustadt; 1958 Matura am Bundesrealgymnasium Berndorf; Hochschulstudium, 1964 Lehramtsprüfung und Dienstantritt in Wr. Neustadt; ab 1965 bis zur Pensionierung Professorin am BG Berndorf, hauptsächlich für Deutsch, ab 1985 auch Schulbibliothekarin; 1974-1977 teilbeschäftigte Lehrkraft für Deutsch an der Höheren Lehranstalt für Forstwirtschaft in Gainfarn; 1991 Titel Oberstudienrätin; 1965 Heirat mit Adolf Schießl, Ing. Holztechniker, dann Lehrer; zwei Kinder, Gabriele und Peter; mit der Arbeit „200 Jahre Pfarre St.Veit /Tr." (1983) beginnt die Auseinandersetzung mit der „Heimat Triestingtal"; 1986 Festschrift zum Raimundjahr in Pottenstein; 1994 Sagensammlung „Schachermann und Bockerlfraß, Sagen und Sagenhaftes aus dem Triestingtal"; 2004 zweite Auflage, erweitert mit „wahrhaftigen Geschichten"; 2000 Berndorfer Gemeindechronik, Überarbeitung und Ergänzung bzw. Neugestaltung der Chronik von Erwin Schilder; 2000 auch „Kreuze-Bildstöcke-Kapellen in der Pfarre Pottenstein"; 2003 „Kapellen - Bildstöcke - Kreuze - sakrale Hauszeichen in und um Berndorf“; Außerdem literarische und historische Vorträge (VHS, Arbeitskreis für Heimatforschung und Heimatpflege in Leobersdorf u.a.); besondere Neigungen: Sprachen, Literatur, Natur und Garten, BÄUME...
Das Buch >> Autoren >> Alt-BGM Leopold Schneidhofer
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren am 23.05.1934 in Hernstein als drittes Kind von Leopold und Theresia Schneidhofer; Vater war von Beruf Pecher, die Mutter war Hausfrau und half mit bei der Pecherei; von 1940 bis 1948 Besuch der achtklassigen Volksschule in Hernstein; von 1948 bis 1971: Berufspecher; von 1966 bis 1972: 1. Obmannstellvertreter der Harzgenossenschaft Piesting; vom 29.12.1971 bis 30.09.1972: Helfer und Richter im Walzwerk der VMW in Bemdorf; vom 1.10.1972 bis 30.05.1994: Operator in der EDV Abteilung des Amtes der NÖ. Landesregierung, später Arbeitsvorbereitung; vom 24.10.1974 bis 26.04.2000 Bürgermeister der Marktgemeinde Hemstein; von 1985 bis 2001 Obmann des Gemeindevertreterverbandes der ÖVP des Bezirkes Baden.
Das Buch >> Autoren >> Richard Schreieck
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

1950 im Zeichen des Wassermanns in Stanzach im Tiroler Außerfern geboren, aufgewachsen und zum Maschinenbauer ausgebildet. Nach Flucht vor der Tourismusindustrie meiner Heimat bin ich schlussendlich im Alter von 20 Jahren in Südafrika gelandet. Dort habe ich 7 Jahre lang mein Wissen und meine Ideen als Maschinenbaukonstrukteur zu Papier gebracht. Vor dem Fall des Apartheidregimes kam die Rückkehr nach Österreich. 1978 gründete ich die Firma „Forsttechnik – Holznutzung - Waldarbeit – Naturpflege“, die ich heute noch erfolgreich betreibe. Durch den beruflichen Kontakt mit Forstleuten lernte ich die daniederliegende Harzgewinnung kennen, woraus die heute einzige Harzgewinnung Mitteleuropas und der Pecherhof entstand. Das Interesse meiner beiden Kinder an meiner Tätigkeit gibt mir berechtigte Hoffung auf eine Nachfolge in meinen Betrieben.
Das Buch >> Autoren >> Rupert Stingl
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Geboren am 07.01.1942; Besuch der Volksschule in Baden; 1960 Matura am Bundesgymnasium in Baden; 1961 Abschluss des Maturantenlehrganges an der BLBA St. Pölten; 1968 Lehramt für Hauptschulen; von 1973 bis zur Pensionierung 2002 Ausbildungslehrer an der Übungshauptschule der Pädagogischen Akademie Baden. Seit Jahren im Gebiet der Heimatgemeinde Bad Vöslau um den Erhalt von Biotoptypen bemüht, vor allem um den der letzten Trockenrasen, die durch den üppigen Schwarzföhren-Jungwuchs in ihrer Existenz massiv bedroht sind.
Das Buch >> Autoren >> Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred Teischinger
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Institut für Holzforschung am Department für Materialwissenschaften und Prozesstechnik, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) Studium der Holzwirtschaft an der BOKU Wien; Universitätsassistent und Doktorat am Institut für Holzforschung der BOKU; anschließend Professor für Technologie des Holzes an der Höheren Abteilung für Holztechnik der HTBLuVA Mödling und Leiter der Staatlichen (später akkreditierten) Versuchsanstalt für Holzindustrie; im Jahr 2000 Ruf an die BOKU Wien als Professor für Technologie des Holzes; ab 2001 auch wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums für Holzverbundwerkstoffe und Holzchemie (Wood Kplus). Mitarbeit bzw. Vorsitz in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgremien.
Das Buch >> Autoren >> Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert Wimmer
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
DI. Herbert KOHLROSS | Friedrich LAURIA | Ofö Ing. Hans Peter MIMRA | DI. Franz PUCHEGGER | Prof. Mag. Helene SCHIEßL |
Alt-BGM Leopold SCHNEIDHOFER | Richard SCHREIECK | Rupert STINGL | Univ.-Prof. DI. Dr. Alfred TEISCHINGER |
Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren am 19. August 1960 in Hallein; Matura am Holztechnikum Kuchl im Jahr 1979; Abschluss des Studiums der Holzwirtschaft an der Universität für Bodenkultur im Jahr 1984; Doktoratsstudiums und Habilitation für das Fach „Holzwissenschaften“ an der BOKU; mehrjährige Auslandsaufenthalte in den USA und Australien; gewähltes Mitglied der „International Academy of Wood Science“; seit 1984 an der Universität für Bodenkultur Wien tätig; zwei Jahre Forschungsleiter in der Industrie; Berufung zum Professor für „Naturfaserwerkstoffe“ im Jahr 2003.
Das Buch >> Autoren >> Werner Winkler
Prof. Hiltraud AST | DI. Richard BÜCHSENMEISTER | DI. Dr. Georg FRANK | DI. Dr. Michael GRABNER | AR. Fö. Ing. Johann KIESSLING |
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Geboren am 24. September 1957 in Mollram; 4 Jahre Volksschule in Mollram, 4 Jahre Hauptschule in Neunkirchen; Polytechnische Schule in Neunkirchen; Maschinenschlosserlehre mit Gesellenprüfung 1979; gewerbliche Schlossermeisterprüfung in St. Polten; Ausbildung zum Triebfahrzeugführer (Lokführer) bei der ÖBB; 8 Jahre Kammerrat in der Bezirksbauernkammer Neunkirchen; 3 Jahre Gemeinderat in Neunkirchen; verheiratet seit 1976, 3 Kinder; Interessen: Wandern, Briefmarkensammeln, Ahnenforschung und die Mollramer Heimatgeschichte.
Das Buch >> Autoren >> Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt Zukrigl
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Univ.-Prof. DI. Dr. Rupert WIMMER | Werner WINKLER | Univ.-Prof. DI. Dr. Kurt ZUKRIGL

Geboren 1931 in Wien, Volks- und Realschule in Wien, 1950-52 Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Hochschule Wien, gleichzeitig Erlernung des Spenglerhandwerks in der Werkstätte des Vaters. 1952-57 Studium der Forstwirtschaft an der Hochschule für Bodenkultur. 1957-66 Standortserkundung und –kartierung an der Forstlichen Bundesversuchsanstalt, dazwischen 1963 in Karenz Standortskartierung im Stadtwald Heidelberg. 1961 Promotion zum Dr. nat. techn. 1966-72 Assistent am Waldbau-Institut der BOKU. 1972-74 im Waldbau-Institut der Forstlichen Bundesversuchsanstalt. 1973 Habilitation für Forstliche Vegetationskunde. 1974-92 am Botanischen Institut der BOKU, seit 1977 als Ao.Univ.Prof. Studienreisen nach USA, Japan, Australien, China, Malaysia und in viele europäische Länder. Verheiratet seit 1959, eine Tochter. Hobbies: Garten, Fotografieren.
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Das Buch die „Schwarzföhre in Österreich“ ist um € 35,-- direkt oder per Post zuzüglich Versand bei der Bezirksbauernkammer Wr. Neustadt,
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Der Baum >> Allgemeines >> Aussehen
Aussehen | Nadeln | Blüte, Zapfen, Samen | Wurzel | Standortsansprüche | Klima | Gefährdungen | Hybriden

Mit ihren dunkelgrünen Nadeln, die sie besonders aus der Entfernung fast schwarz erscheinen lassen, trägt die Schwarzföhre (Pinus nigra ARNOLD = P. austriaca HOESS) ihren Namen durchaus zu Recht. Sie bildet in der Regel gerade, vollholzige Stämme aus und bei genügend Standraum eine breite, starkastige Krone, die häufig im Alter eine charakteristische Schirmform annimmt, vor allem auf flachgründigen Standorten.
Der Parapluiberg (parapluie = franz. Regenschirm) im südlichen Wienerwald verdankt diesen charakteristischen Schirmkronen seinen Namen.
Im Extrem, z. B. auf Korsika, kann die Schwarzföhre bei schlankem Wuchs bis 50 m hoch werden. In Österreich erreicht sie aber in der Regel nur 20–30 m, auf ihren natürlichen Extremstandorten nur um 5-10 m.
Die Schwarzföhre bildet eine schwarzgraue bis dunkelbraune Schuppenborke aus, oft im Alter, besonders in Freistand aber auch eine rotbraune, tiefgefurchte Tafel- oder Plattenborke.
Der Baum >> Allgemeines >> Nadeln
Aussehen | Nadeln | Blüte, Zapfen, Samen | Wurzel | Standortsansprüche | Klima | Gefährdungen | Hybriden

Die (4)8-12(19) cm langen, 1-2 mm breiten, im Querschnitt halbrunden Nadeln sind mehr oder weniger starr, stachelspitzig und stehen wie bei Rotföhre (Weißkiefer, Pinus sylvestris L.) und Latsche jeweils zu 2 (ausnahmsweise 3), an der Basis von 10-12 mm langen, später kürzeren, häutigen Nadelscheiden umhüllt, an einem Kurztrieb.
Sie bleiben 3-5(8) Jahre am Baum.
Die Endknospen sind harzig und je stark zugespitzt; jene, in denen männliche Blütenzäpfchen entwickelt werden, zwiebelartig.
Der Baum >> Allgemeines >> Blüte, Zapfen, Samen
Aussehen | Nadeln | Blüte, Zapfen, Samen | Wurzel | Standortsansprüche | Klima | Gefährdungen | Hybriden

Die Schwarzföhre blüht im Mai, etwa 10-14 Tage später als die Weißföhre. Die männlichen Blüten sitzen in gelben, eiförmigen Kätzchen, die zu 3-10 gehäuft an der Basis diesjähriger Zweige in der unteren Kronenhälfte stehen und sind größer als bei der Rotföhre. Die Mannbarkeit tritt im Freistand mit 15-20 Jahren, im Bestandesschluss mit 30-40 Jahren ein. Die weiblichen Blüten sind meist nur im oberen Teil der Krone als kurz gestielte, einzeln oder zu mehreren an der Spitze diesjähriger Triebe angeordnete, rote oder grüne Zäpfchen zu finden.
Die befruchteten Zäpfchen haben bis zum Herbst eine Länge von 13 und eine Breite von 9 mm, sind rötlichbraun und gestielt. Erst im nächstfolgenden Frühjahr beginnt das Wachstum der Zapfen wieder, diese sind erst im November des Folgejahres, also rund 20 Monate nach der Blütezeit vollständig ausgebildet.
Die rundlich-eiförmigen Zapfen sind wesentlich größer als bei der Rotföhre (5-8 cm), fast sitzend zu 2-4 beisammen und stehen meist rechtwinkelig ab, mit leicht oder stumpf gekieltem Schuppenschild. Der Nabel ist dunkelbraun und meist mit einem kaum spürbaren Dorn versehen.
Die Samen (5-7 mm lang, hellgrau, Flügel 4-5 mm lang) reifen im Herbst des 2. Jahres nach dem Pollenflug, doch öffnen die Zapfen meist erst bei zunehmender Sonnenwärme im zeitigen Frühjahr des Folgejahres.
Das Lösen der durch Wachs verschlossen gehaltenen Zapfenschuppen ist in der Nähe der Bäume deutlich mit tic, tic, tic zu hören. Sie werden alle 2-3 Jahre gebildet. Der Samen ist deutlich größer und durch seine helle Farbe leicht von den Samen der Weißföhre und der Bergföhre zu unterscheiden.
Der Baum >> Allgemeines >> Wurzel
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Die Schwarzföhre bildet eher Senkerwurzeln aus. Sie bildet weniger häufig als die Rotföhre ein Pfahlwurzelsystem und erweist sich als sehr anpassungsfähig an die Bodenverhältnisse.
Besonders markant ist ihre Fähigkeit, mit kräftigen, oft stark deformierten, aber trotzdem gesunden Wurzelsträngen in Felsspalten einzudringen und die mit Humus und Feinboden gefüllten Klüfte zu erschließen. In tiefgründigen Feinböden wiederum können die Senkwurzeln mehrere Meter tief reichen. Diese Fähigkeit verleiht der Schwarzföhre ihre bekannte Sturmfestigkeit.
In trockenen Gebieten verhindern jedoch verhärtete Schichten, wie die verkrusteten Kalkschotter des Wiener Neustädter Steinfeldes ein tieferes Eindringen.
Die Wurzeln breiten sich dann in den humosen Schichten stark seitlich aus und sind stark verpilzt. Unter dem Einfluss von Trockenheit und hohem Kalkgehalt des Bodens, die die Streckung der Zellen erschweren, können sich dabei die Wurzelspitzen sehr stark verdicken.
Bei höheren Feinbodenanteilen verzweigen sich die Feinwurzeln dicht büschel- oder fächerförmig.
Der Baum >> Allgemeines >> Standortsansprüche
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Als konkurrenzschwache Lichtbaumart, wenn auch zumindest in der Jugend weniger lichtbedürftig als die Rotföhre (Halblichtbaumart), kann sich die Schwarzföhre nachhaltig nur an Standorten behaupten, wo sie von anspruchsvolleren Arten, besonders Laubbäumen, nicht verdrängt werden kann.
Das ist außerhalb des eigentlichen mediterran-montanen Areals, so auf der Balkanhalbinsel und auch am Alpenostrand und in Slowenien, vor allem über Dolomit, dem klassischen Reliktsubstrat mit seinem grusigen Zerfall und ungünstigen Chemismus (Magnesiumreichtum) der Fall oder sehr reinen Kalken und hier besonders auf steilen Oberhängen, Rücken und im felsigen Gelände mit flachgründigen bis spaltengründigen Böden von Moder- bis zu Mullartigen Rendzinen. Ferner werden Kalk- und Serpentinböden in vergleichbarer Lage besiedelt, nur in den mediterran-montanen Teilarealen auch Silikatstandorte.
Am besten gedeiht die Schwarzföhre aber wie alle Baumarten auf tiefgründigen, frischen, lehmigen Böden und kann sich auch, wenn Konkurrenz fehlt, als Pionierart vorübergehend dort etablieren. Voraussetzung für das Ankommen der Verjüngung ist offener Boden, am besten nach Brand, der die Krautschicht und einen Teil der Humusauflage vernichtet hat (Brandkeimer).
Bei der Schwarzföhre ist der Wasserfaktor, nicht Kalk- oder Nährelementmangel, der begrenzende Faktor für ihre Wuchsleistung.
Der Baum >> Allgemeines >> Klima
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Die klimatische Spanne des Vorkommens der Schwarzföhre ist außerordentlich groß.
Für das niederösterreichische Schwarzföhrengebiet kann man etwa Jahrestemperaturen von 7 bis nahezu 10°C, um –0,5/-2° im Januar, 17 bis fast 20° im Juli und Niederschläge von 650-950 mm mit Sommermaximum annehmen.
Die Höhenverbreitung erstreckt sich hier im wesentlichen von 250-1250 m, Einzelbäume überschreiten am Schneeberg 1400 m.
Der Baum >> Allgemeines >> Gefährdungen
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Das Trieb- bzw. Kronensterben erfasst immer wieder die sekundären Bestände des Marchfeldes, tritt aber neuerdings auch in autochthonen Beständen an der Thermenlinie auf. Die primären Ursachen dieser Krankheit scheinen nicht vollständig geklärt, unklar sind vor allem die Zusammenhänge zwischen dem Auftreten der Pathogene und möglichen Schwächungsfaktoren.
Außer Zweifel steht, dass biotische Faktoren unmittelbar zum Absterben der Triebe, Zweige und Äste führen, wobei pathogene Mikropilze entscheidend beteiligt sind.
Borken- und Prachtkäfer treten im Gefolge der Pilzinfektion in unterschiedlicher Intensität auf.
Haupt-Pathogen ist in den ostösterreichischen Schwarzföhrengebieten Sphaeropsis sapinea (= Diplodia pinea). Sphaeropsis verursacht seit 15 Jahren nahezu alle Triebsterbensprobleme bei der Schwarzföhre.
Bei dem seit 1991 in Ostösterreich grassierenden Schwarzföhrensterben waren bis etwa 2003 die naturnahen oder natürlichen Bestände am Alpenostrand verschont. Seit 2003 werden aber auch autochthone Bestände befallen.
Der Baum >> Allgemeines >> Hybriden
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Vereinzelt werden Individuen gefunden, die in einigen Merkmalen zwischen Schwarz- und Rotföhre zu stehen den Anschein haben und deshalb, meist von Forstleuten, als Hybriden aufgefasst werden. Leider fallen sie oft erst auf, wenn die Bäume gefällt sind.
Die Nadeln sind kürzer, die Zapfen kleiner, der Splint schmäler als normalerweise bei Pinus nigra üblich und an oberen Ästen kommen auch rote Rindenteile vor.
In diesem Zusammenhang sollte aber nicht vergessen werden, dass die Schwarzföhre, trotz ihres verhältnismäßig kleinen und zersplitterten Areals, in vielen Merkmalen eine erkleckliche Variationsbreite aufweist, was auf die Rotföhre mit ihrem riesigen, eurasiatischen Areal natürlich zumindest ebenso sehr zutrifft.
Wenn die beiden Föhrenarten in der Regel auch eindeutig voneinander unterschieden werden können, so überschneiden sich die Variationsbreiten in Merkmalen, wie beispielsweise Nadel- oder Zapfenlänge doch in erheblichem Ausmaß, sodass aus solchen Daten alleine, die ja eher den physiologischen Status des Individuums widerspiegeln, nicht a priori hybridogener Einfluss vermutet werden sollte.
Der Baum >> Die Verbreitung
In Österreich

Die Schwarzföhre kommt in Österreich natürlich in verschiedenen Pflanzengesellschaften im Nordosten und Südosten der Kalkalpen vor, für deren Standorte Sommerwärme und trockene Karbonatböden bezeichnend sind.
Eigenständige, pflanzengeographisch unterschiedene Schwarzföhren-Waldgesellschaften wurden am Alpenostrand südlich von Wien und in Südkärnten beschrieben.
Der Baum >> Das Holz
a. Allgemein

Obwohl als Baum von der Weißföhre (Pinus silvestris L.) im Habitus und auch an den Nadeln deutlich zu unterscheiden, ist das Holz der Schwarzföhre (Pinus nigra A.) auf mikroskopischer Ebene nicht von dem der Weißföhre zu unterscheiden.
Weder der Querschnitt noch der Radial- bzw. Tangentialschnitt lassen an den einzelnen Zellformationen bzw. durch die Ausbildung der Zellen und Zellwände eindeutige Unterscheidungsmerkmale erkennen.
Auch das axial wie quer zur Stammachse verlaufende System von Harzkanälen gibt keinen sicheren Aufschluss über mögliche Unterschiede z.B. durch Häufung von Harzkanälen etc.
Betrachtet man jedoch einen Stammabschnitt, dann erkennt man zwischen der Weißföhre und der Schwarzföhre einen deutlichen Unterschied im jeweiligen Verhältnis von hellem Splintholz zu dünklerem Kernholz.
Der hohe Splintanteil bei Schwarzföhre ist wiederum die Ursache für den reichlichen Harzfluss aus dem Holzkörper bei etwaigen Verletzungen, wie sie auch bei der Harzung absichtlich provoziert werden. Grundsätzlich erfolgt die Harzbildung im Holzkörper streng lokalisiert in den Epithelzellen der Harzkanäle, die den Stamm in der Längs- und Radialrichtung durchziehen und dabei auch untereinander ein kommunizierendes Netzwerk bilden.

b. Verwendung und Einsatzpotentiale

Die Schwarzföhre verfügt über ein Eigenschaftsspektrum, das grundsätzlich ein sehr breites Anwendungsfeld ermöglicht. Gute Ware findet Einsatz im Bühnenbau und anderen Bautischlerarbeiten (z.B. Stiegenbau), es gibt wenig Tischlerware, häufige Verwendung als Dachstuhlholz bzw. Bauholz verschiedenster Art, als Profilholz im Innenbereich und für Außenschalungen, Einsatz für Kabeltrommel, Paletten und als Rundholz für Masten etc.
Die hervorragende Eignung für den Bühnen- und Stiegenbau ergibt sich u.a. durch die hohe Verschleißfestigkeit inklusive der Härte des Holzes. Durch den vergleichsweisen hohen Harzgehalt wird dabei das für Holz typische Knarren bei sich aneinander reibenden Holzteilen vermieden. Am Beispiel einer mehrschichtigen Massivholzdiele für den Fußboden ließe sich auch das Spektrum der anfallenden Güteklassen optimal einsetzen und eine dekorative Oberfläche mit hoher Verschleißfestigkeit erzielen.
Natürliche Merkmale wie Aststrukturen, besonders dekorative Zeichnungen usw. lassen sich durchaus auch im Möbel- und Innenausbau umsetzen, wobei die für Nadelholz vergleichsweise hohe Härte ein zusätzliches Argument sein kann.
Der starke regionale Bezug könnte in Verbindung mit dem Verständnis für die natürlichen Merkmale wie Äste, ausgeprägte Textur usw. ein wichtiges Verkaufsargument sein: Das Holz aus der Region in Holzprodukten für die Region.
Der Baum >> Klimadatenbank
Das Wachstum eines Baumes wird neben nahezu fixen Einflüssen (wie z.B. Nährstoffverfügbarkeit) in erster Linie durch das Klima beeinflusst. Die Bäume unserer Breitengrade bilden jährlich einen Jahrring aus. Die Jahrringbreite ist somit in erster Linie durch das Klima des laufenden Jahres bestimmt. Die Jahrringbreitenkurven von mehreren Jahren (zumindest 30) stellen somit ein eindeutiges „Muster“ dar, das sich selbst in Jahrhunderten nur einmal finden lässt – dies stellt die Grundlage der Dendrochronologie dar.
Nun kann man auch den Umkehrschluss machen, und aus datierten Jahrringserien das Klima der vergangenen Zeit bestimmen.
Das Wachstum der Kiefer im südlichen Niederösterreich wird sehr stark durch den Niederschlag bestimmt. Wenn man sich eine Schwarzföhre, die auf südlichen Kalkhängen wächst (wie z.B. im Piestingtal), vorstellt, wird es klar, dass die Temperatur während der Vegetationsperiode einen sehr geringen Einfluss auf den Zuwachs haben wird. Andererseits wird sie auf geringen Niederschlag sehr wohl mit einem schmäleren Jahrring reagieren.
Auf Grund dieses Reaktionsgefüges war es möglich, die Niederschlagsmenge im späten Frühjahr bzw. frühen Sommer zu rekonstruieren. Da ausreichend alte Schwarzföhren zur Verfügung standen, konnte eine Rekonstruktion über die Zeit der meteorologischen Aufzeichnungen hinaus erstellt werden. D.h. die Jahrringbreiten der Schwarzföhre erzählen uns – Jahr genau - ob es in der Periode von Mai bis Juli trocken oder feucht war, und das über die vergangenen Jahrhunderte.
Eine besondere Überraschung erlebten wir, als sich herausstellte, dass die Schwarzföhren am Alpenostrand nachweislich über 800 Jahre alt werden.
Der Baum >> Die Pecherei
Von der Harznutzung waren bis zum Ersatz der Destillationsprodukte Kolophonium, Harzöl und Terpentinöl durch synthetische Stoffe um 1960 ganze Industrien abhängig.
Die ursprüngliche volkswirtschaftliche Bedeutung der Harznutzung war enorm: 1913 wurden im Inland, also um Wiener Neustadt, geschätzte 500 Waggon à 10 Tonnen produziert. Dem stand ein geschätzter Einfuhr-Bedarf von ca. 4.000 Waggon gegenüber, wobei vor Kriegsausbruch der weitaus überwiegende Teil der Importe von Kolophonium, Terpentin- und Harzöl aus den USA und Frankreich kamen. Da nicht nur die Lack- Seifen- und Papierindustrie von diesen Rohstoffen abhängig waren, sondern auch bestimmte Bereiche der Kriegswirtschaft, wurden alle Anstrengungen unternommen, um einerseits die Nutzungen in Niederösterreich zu optimieren, andererseits die Schwarzföhrengebiete in Bosnien und Herzegowina für die Harznutzung zu erschließen.
Der enorme Bedarf an Harz hat das heutige Waldbild im Schwarzföhrengebiet entscheidend geprägt. Freilich ist mit der fast schlagartigen Einstellung der Harznutzung auch ein ganzer Berufsstand, nämlich der der Pecher, und damit eine eigene Kultur verloren gegangen.
Der Baum >> Geschichte und Kultur
Kaum eine Baumart wurde so vielfältig wirtschaftlich genutzt wie die Schwarzföhre. Die Holzproduktion stand dabei nie wirklich im Vordergrund, vielmehr bestand die Hauptnutzung dieser Baumart fast immer in der Harzproduktion und Streunutzung.
Der Einfluss der Beweidung durch Schafe und Ziegen hat sicher zur Entmischung der Laubbaumarten und gleichzeitig zur Ausbreitung der Schwarzföhre beigetragen. Wie groß der Druck auf den Wald war, geht daraus hervor, dass in futterarmen Jahren sogar zerriebene Nadeln der Schwarzföhre als Futterersatz verwendet werden mussten. Der Großteil der künstlichen Anbauten des Steinfeldes wurde zum Zwecke der Streugewinnung angelegt. Nachdem im 18. Jahrhundert die Landwirtschaft auf den ärmsten Böden aufgegeben werden musste, war die Gewinnung von Streu die lebensnotwendige Voraussetzung für die Viehwirtschaft und die Düngung verbleibender landwirtschaftlicher Flächen.
Das Holz der Schwarzföhre wurde für alle Zwecke verwendet, bei denen es auf besondere Dauerhaftigkeit ankommt: im Erd- Wasser- und Brückenbau. Besonders beliebt war die Schwarzföhre als Holzstöcklpflaster, vor allem für Wasserleitungsrohre und für Holzdecks auf Schiffen. Der hohe Brennwert, etwa 97 % von dem der Buche, führte zur Verwendung als „Bäckerholz“.
Eine nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung der Baumart lag im Samenhandel für Anbauten weit außerhalb ihres natürlichen Areals. Dass Wiener Neustadt heute noch ein Zentrum der Forstsamenaufbereitung und des Samenhandels ist, verdankt es der großen Auslandsnachfrage für Schwarzföhrensaatgut ab 1845. Der große Bedarf für Aufforstungen von Ödland in Frankreich führte nach ersten Darrversuchen in bäuerlichen Backöfen zur ersten gewerbsmäßigen Samen-Darre in Niederösterreich, der bald weitere folgten.
Über ihr natürliches Verbreitungsgebiet hinaus wurde und wird die österreichische Schwarzföhre auf großen Flächen für Karstaufforstungen, aber auch für die Aufforstung von Dünen und Grenzertragsböden in Westeuropa verwendet. Schon 1831 wird von Saaten berichtet, die „seit einer Reihe von Jahren in der Steyermark, in Böhmen, Mähren, Ungarn, insbesondere auf der Herrschaft Hollitsch im Sandboden, ferner in Österreich auf der Herrschaft Liechtenstein und bei Neustadt u.s.w. mit sehr gutem Erfolge vorgenommen“ wurden. In den Kronländern der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde der Anbau der genügsamen Baumart stark gefördert.
Aktuelles >> Hybriden
Sowohl in der Literatur wie auch aus der Praxis wird immer wieder von Bäumen berichtet, die aufgrund ihrer äußeren Erscheinung wie ein Hybrid von Schwarz- und Rotföhre anzusehen wären.
Um dieser Frage nachgehen zu können ersuchen wir, uns noch lebende Individuen, die dieser Erscheinung nahekommen zu melden, so dass die entsprechenden Aufnahmen und Untersuchungen am lebenden Baum durchgeführt werden können.

Email an: h.kohlross@inprot.at
Aktuelles >> Pecherei
Die Pecherei war eine enorm wichtiger Wirtschaftszweig am Alpenostrand. Nach deren Ende sind nun mehrere Initiativen wie Pechermuseen und Pecherlehrpfade entstanden. Adi Schießl hat daher die Idee gehabt, eine Pecherstraße für das südliche Niederösterreich zu gestalten. Für 2007 sind die entsprechenden Arbeiten dazu geplant.
Im Zuge der Untersuchungen zur Pecherei hat sich gezeigt, dass die Verwendung des Pechs eine jahrtausendealte Geschichte hat. Die Anfänge der Pecherei im größeren Umfang liegen wahrscheinlich um 1700. Die genauen Umstände sind noch nicht geklärt, so dass wir ein besonderes Interesse haben den ursprüngliche Anlass zu klären, zum anderen suchen wir Hinweise der Verwendung von Baumharzen und Kenntnisse darüber in anderen Wissenschaftsbereichen. Folgende Fragen sind interessant:
Gab es wirtschaftliche oder militärische Gründe Harz in größerem Umfang zu gewinnen? Spielte möglicherweise die 2. Türkenbelagerung bzw. der Einsatz von Munition in dosierten Mengen (Papierpatronen) dabei eine Rolle?
Welche Harze wurden bei der Mumifizierung verwendet?
Welche Kenntnisse über die Verwendung bestehen für die Steinzeit (Speer- und Pfeilspitzen, etc.)?
Welche Anwendungen gab/gibt es in der Medizin?
Welche Rolle spielte das Pech bei Belagerungen bzw. Verteidigungen (Pechnasen bei Burgen, Pechkränze als Brandmittel, …)?

Email an: h.kohlross@inprot.at
Aktuelles >> 1000-jährig
Im Zuge der Untersuchungen über den Klimaverlauf am Alpenostrand wurden Schwarzföhren herangezogen.
Dabei wurden die Zeitreihen immer länger, weil immer ältere Bäume aufgefunden werden konnten. Die ältesten Schwarzföhren sind nachweislich über 800 Jahre alt, schön wäre es auch 1.000 jährige Schwarzföhren zu kennen.
Daher suchen wir Schwarzföhren auf Felsstandorten, die möglichst alt scheinen (geringe Höhe, Schirmkrone, etc.)!

Email an: h.kohlross@inprot.at
Aktuelles >> Autorenrätsel
ARNOLD beschrieb 1785 in seinem Buch „Reise nach Mariazell in Steyermark“ die Schwarzföhre erstmals botanisch korrekt, so dass sie deshalb pinus nigra Arnold heißt.
Beim Namen Arnold dürfte es sich um ein Pseudonym handeln.
Hr. F. Lauria wird in Kürze in einer Publikation die Ergebnisse seiner Recherchen dazu publizieren.

Email an: h.kohlross@inprot.at
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Gästebuch >> Lesen
 2010.07.30 21:23
Sehr geehrter Herr Holdosi,
entschuldigen Sie, dass ich mich erst jetzt melde! Bezüglich der Aufforstungen auf diesem Standort verfüge ich dzt. über kein Quellenmaterial, aber vielleicht könnten Sie mir trotzdem ein Foto zukommen lassen (h.kohlross@inprot.at). Bezüglich Maria Theresia bin ich grundsätzlich etwas vorsichtig. Es dürfte stimmen, dass im 18. Jahrhundert eine große Welle von Aufforstungen mit Schwarzföhre statt gefunden haben, die möglicherweise zeitgleich mit der Regentschaft von Maria Theresia zusammen fallen, aber eine echte Anordnung für Aufforstungen ist mir dzt. nicht bekannt! Um diese Zeit dürfte es jedenfalls eine Bewegung zur "Aufwertung" minder ertragreicher Standorte gegeben haben, ebenso der Beginn von Aufforstungen im Weinviertel.
mfG
H. Kohlross
 
 2010.07.03 06:43
Sehr geehrter Hr. KOHLROSS,

In Klosterneuburg am Käferkreuz (Ölberg-, Eichberg-, Freiberggebiet) sollen auf Wunsch des Stadtrates 3.000m² Maria-Theresienföhren (Schwarzföhren) gefällt werden.
Dies lediglich um einen Ballspielplatz zu errichten, den niemand braucht.

Sind eventuell geschichtliche Daten über deren Anpflanzung (glaublich durch Maria-Theresia veranlasst) vorhanden?

Würde mich über eine Nachricht sehr freuen.

Liebe Grüße
Gustav Z. HOLDOSI
 
 2010.01.05 14:15
Hallo!
Danke für die Zusammenstellung dieser wirklich gelungenen Seite! Da ich selbst gerne Bäume fotografiere freut es mich hier eine neue Inspiration gefunden zu haben. Werde in der nächsten Zeit einige Bilder rund um die Pecherei anfertigen.
Übrigens, ein Spaziergang im Arsenal ist für Baumfreunde sicherlich auch sehr interessant!
Weiter so!
Mag. Manfred Litscher
Heeresgeschichtiches Museum / Fotograf
 
 2009.08.25 13:47
hallo ich bin bianca und liebe den wald !
ich hoffe vielen leuten geht es genau so wie mir!
liebe grüße euer waldmädchen
 
 2009.01.26 19:35
Mein Vater, Florian Nebel, geb 21.4.1907 in Alkersdorf bei Hernstein war auch wie seine Brüder Johann, Franz, Leopold und Leopold "Pecher ".
Leider ist dieser Beruf fast ausgestorben.
Mein Name : Wilhelm Nebel, geb 1947 in Kaumberg, wh. Weidengasse 2 3162 Rainfeld.
Ich finde Ihre Site sehr gut aufbereitet.
lg

Wilhelm Nebel
 
 2009.01.24 15:50
Ich finde es wirklich toll, daß die Schwarzföhre eine eigene Homepage hat und somit ihre Bedeutung in unserer Region hervorgehoben wird.
Für mich persönlich gibts jedenfalls keinen schöneren Wald als den Schwarzföhrenwald und ich hoffe er bleibt uns noch lange Zeit erhalten und wird nicht gänzlich vom Laubholz ersetzt/überwachsen!!
Wolfgang Tomasin, Wr. Neustadt
 
 2008.09.10 22:02
sg herr kohlross es gibt sogar ein märchen aus bad vöslau das die pechsalbe und ihre wirkung erklärt schönen gruß in die alte heimat hannes königsecker
 
 2008.04.28 13:56
Sehr geehrter Herr Kohlross,
ich möchte Ihnen und Herrn Dr. Frank sehr herzlich für Ihre heutigen Ausfuehrungen über diesen wunderbaren Baum danken. Wir freuen uns schon heute auf Ihr Buch, das sicherlich sehr interessant sein wird.
Ich werde mir erlauben zu berichten, wie die Dekoration im Hinblick auf die pinus nigra nigra (szr. pinus nigra austriaca) neben all den anderen wunderschoen nationalen und internationalen Pflanzen ausgefallen ist. Mit freundlichen Gruessen Eva Leitgeb Feldbach
 
 2008.03.28 20:46
Liebes Gästebuch,
erzähle doch bitte allen Menschen,dass das Pecherharzbalsam wirklich erstaunlich gut hilft.
Als Physiotherapeut hatte ich es bei
Brochitis
Venösenstauungen der unteren Extremitäten
Nach Verletzungen der Muskeln,Gelenke und
der Haut,
Hämmorriden,
und Fuß sowie Nagelpilz im Einsatz - mit super erfolgen -
Dank den lieben Schwarzföhren für ihren heilenden Saft.
D.Mogge
 
 2008.03.26 15:46
Sehr geehrter Herr Fichtinger,
bitte um Ihre email, werde mich dann an Sie wenden oder diekt an mich h.kohlross@inprot.at.
lG
Herbert Kohlross
 
 2008.03.16 12:26
Hallo, bin auf eure Seite gestoßen, weil ich verzweifelt einen Hinweis suche, wie ich Föhren vermehren kann. Unser Wald ist in einem erbärmlichen Zustand, die Forstbehörde hat vor zwei und drei Jahren brutal den Wald mit dem Bagger niedergemäht und nur einzelne Bäume stehen lassen. Diese konnten sich natürlich nicht mehr selber vor Wind schützen und "Emma" hat den Rest getan. Ich möchte jetzt gerne eine Aktion starten, bei der Anrainer Föhren ziehen und sie dann in den Wald einsetzen. Kann mir jemand helfen, und mir eine Internetadresse nennen, inder ich erfahren kann wie man das alles richtig macht?. Danke und liebe Grüße, Marion Fichtinger - Strasshof
 
 2007.11.15 05:52
S.g. Damen und Herren!
Gratulation zu Ihrer ungemein interessanten homepage. Ich habe heuer im Frühjahr in meinen Garten am Leithagebirge (ehemaliger Weingarten, viel Kalk) in Müllendorf einen kleinen Föhrenwald mit ca. 30 Schwarzföhren und 2 Rotföhren gepflanzt und freue mich schon sehr auf Ihr Wachstum ... genauso wie auf die Lektüre Ihres Buches!
beste Grüsse
Mag. Siegfried Karner
 
 2007.07.07 08:55
Liebe "Schwarzföhrenfans"!
Ich wünsche dieser mit viel Fachwissen zusammengestellten Website viele interessierte User die sich auf diesem Wege ein Bild über den für unsere Region wichtigen Baum "Schwarzföhre" machen wollen.

Kurt F. Priestersberger
Forstwirtschaft
Sägewerk (90% Schwarzföhre)
Tischlerei
Holzhandel
2700 Wiener Neustadt
www.priestersberger.at

 
Herbert Kohlross2007.06.09 13:59
Liebe(r) BesucherIn,
die Schwarzföhre, dieser besondere Baum, hat uns Autoren ungemein fasziniert. So haben wir versucht, alles Interessante zusammen zu tragen und darzustellen.
Für jede Anregung, für weitere Hinweise auch für konstruktive Kritik sind wir dankbar.
Die Autoren
 
Impressum Herbert Kohlross 2007 Das gesamte Bildmaterial steht unter der GnuFDL.